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Das Netzwerk

„Hilfen in der frühen Kindheit - Netzwerk in der Region Köln“ ist eine interdisziplinäre und berufsübergreifende Vernetzung von Fachleuten mit dem Anliegen, die frühen Hilfen in der Region zu verbinden und eine Lobby für die Gesundheit der Familien mit Schwangeren, Babys und Kleinkindern zu schaffen. Allen gemeinsam liegt das Wohl dieser Familien am Herzen, auf ihre Probleme besser antworten zu können und Entwicklungsräume für die Eltern mit ihren Kindern zu schaffen. Die vielfältigen Schwerpunkte dieser Arbeit können alleine nicht bewältigt werden. Das Netzwerk soll auf der Grundlage von Akzeptanz, Transparenz und Kooperation die Arbeit in der Region unterstützen.

Eine Voraussetzung für ein lebendiges, buntes und kompetentes Netzwerk ist ein gemeinsamer Verständigungsrahmen, der bei der großen Vielfalt der unterschiedlichen Ansätze in Begleitung, Beratung und Therapie das Verbindende verdeutlichen hilft. Auf der Suche nach den gemeinsamen theoretischen Grundlagen des Netzwerkes fanden sich eine Reihe von Konzepten und fachspezifischen Begriffen aus dem pädagogischen und therapeutischen Berufsfeldern. So ist die gesunde psychische und physische Entwicklung des Kindes mit seinen spezifischen Bedürfnissen in der frühen Kindheit ein zentrales Anliegen aller. Sie hilft spätere Gefährdungen und Entwicklungsrisiken zu mindern und trägt dem präventiven Aspekt Rechnung. Darin ist die Unterstützung der Eltern-Kind-Beziehung, der Eltern und des Kindes auch bei Behinderung als wesentliche Aufgabe eingebettet.

Als gemeinsames Fundament in der psycho-edukativen Beratung, Begleitung und Therapie gelten die Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie. Aufs engste damit verbunden sind die Konzepte der Bindung und der Interaktion zwischen dem Kind und seinen primären Bezugspersonen im Sinne einer positiven Gegenseitigkeit. Eine sichere und vertrauensvolle Eltern-Kind-Beziehung wie auch das Stellen von kindentspechenden Anforderungen wirkt sich für das Kind entwicklungs- und persönlichkeitsfördernd aus und trägt zu einer freundlichen Familienatmosphäre wesentlich bei.

In der Arbeit mit den jungen Familien gehen die Beteiligten des Netzwerkes ressourcen-orientiert vor, fördern die Entwicklung des Kindes und der Eltern-Kind-Beziehung und begleiten sie. Sie helfen den Eltern, ihre elterliche Kompetenz zu erweitern und zu differenzieren, so daß sie lernen, ihr Kind in einem anderen Licht als bisher zu sehen.

Unter diesem gemeinsamen theoretischen und begrifflichen Dach finden sich unterschiedliche Ansätze und Vorgehensweisen, die im einzelnen wegen ihrer besonderen Aspekte von den jeweiligen Beteiligten beschrieben werden.

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